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Was ist Dentosophie? - Ein ganzheitlicher Blick auf Zähne, Atmung und Körperhaltung

Dentosophie, ganzheitliche Zahnmedizin, Mundtamung, Kieferentwicklung, Zähneknirschen

Liebe Patientinnen und Patienten!

Diesen Blog möchte ich nutzen, um Ihnen die Dentosophie näher zu bringen. Ein wunderbares Instrument, welches wir nutzen können um den Körper wieder in Einklang und Balance zu bringen.
Viele Menschen denken bei einem Zahnarztbesuch zunächst an Karies, Zahnfleisch oder Zahnersatz. Doch unsere Zähne stehen mit weit mehr Bereichen unseres Körpers in Verbindung als vielen bewusst ist. Die Dentosophie betrachtet den Menschen als Ganzes. Sie beschäftigt sich mit dem Zusammenspiel von Atmung, Schlucken, Kauen, Körperhaltung und der Entwicklung von Kiefer und Gesicht. Der Begriff setzt sich aus den französischen Wörtern "Dent" (Zahn) und "Sophia" (Weisheit) zusammen und bedeutet sinngemäß "die Weisheit der Zähne".

Warum ist das wichtig?
Bereits kleine Funktionsstörungen können langfristig Auswirkungen haben:

  • Mundatmung statt Nasenatmung
  • falsches Schluckmuster
  • Zungenfehlfunktionen
  • Pressen und Knirschen
  • Kiefergelenksbeschwerden
  • Verspannungen im Nackenbereich

Dentosophie versucht diese Zusammenhänge zu erkennen und die natürlichen Funktionen des Körpers zu unterstützen.

Die Rolle der Atmung
Idealerweise atmen wir durch die Nase. Die Nasenatmung filtert, erwärmt und befeuchtet die Luft. Wer überwiegend durch den Mund atmet, kann häufiger unter folgenden Beschwerden leiden:

  • trockener Mund
  • erhöhte Kariesanfälligkeit
  • Zahnfleischprobleme
  • schlechter Schlaf
  • Schnarchen

Dentosophie bei Kindern und Erwachsenen
Besonders bei Kindern können funktionelle Störungen früh erkannt werden. Doch auch Erwachsene profitieren häufig von einer Analyse ihrer Atmung, ihrer Zungenlage und ihres Schluckmusters. Dentosophie ersetzt keine klassische Zahnmeidzin, sondern ergänzt sie um einen ganzheitlichen Blick auf die Ursachen vieler Beschwerden.

Fazit
Gesunde Zähne beginnen nicht erst beim Bohren oder Füllen. Sie entstehen durch das harmonische Zusammenspeil vieler Funktionen unseres Körpers. Genau hier setzt die Dentosophie an.

Warum die richtige Atmung für gesunde Zähne so wichtig ist!

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Die Nasenatmung ist die natürliche Form des Atmens, denn die Nase übernimmt wichtige Aufgaben:

  • Filterung von Schadstoffen
  • Erwärmung der Atemluft
  • Befeuchtung der Luft
  • Unterstützung der Sauerstoffaufnahme

Was passiert bei Mundatmung?
Bei einer dauerhaften Mundatmung trocknen Schleimhäute und Speichel schneller aus. Der Speichel erfüllt jedoch wichtige Schutzfunktionen in der Mundhöhle:

  • Neutralisierung von Säuren
  • Remineralisierung der Zähne
  • Schutz vor Bakterien

Wird dieser natürliche Schutz reduziert, steigt natürlich das Risiko für Karies, Zahnfleischentzündungen und Mundgeruch.

Die Mundatmung hat ebenso Auswirkungen auf die Gesichtsentwicklung insbesondere im Kindesalter. Typische Anzeichen sind:

  • offene Mundhaltung, kein Lippenschluss
  • schmale Zahnbögen besonders im Oberkiefer
  • daraus resultierende Engstände
  • häufig Infekte

Was können Sie jetzt tun? Achte Sie auf folgende Hinweise:

  • Schlafen Sie oder ihr Kind häufig mit offenem Mund?
  • Wachen Sie oft mit trockenem Mund auf?
  • Schnarchen Sie regelmäßig?
  • Sind Ihre Lippen tagsüber meist geöffnet? 

Falls Sie jetzt mehrere Punkte mit ja beantwortet haben, kann eine funktionelle Untersuchung durchaus sehr sinnvoll sein.

Fazit
Die Atmung beeinflusst weit mehr als nur die Sauerstoffversorgung. Sie spielt auch für die Entwicklung gesunder Zähne und eines harmonischen Kiefers eine wichtige Rolle.

Warum ist Mundhygiene so wichtig?

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Viele Patienten putzen ihre Zähne zweimal täglich und denken, damit sei alles für die Zahngesundheit getan. Doch selbst bei sehr guter häuslicher Pflege bleiben Bereiche zurück, die mit Zahnbürste und Zahnseide nur schwer erreichbar sind.
Im Laufe der Zeit lagern sich dort bakterielle Beläge und Zahnstein ab. Diese können zu Zahnfleischentzündungen, Mundgeruch, Karies und langfristig sogar zu Parodontitis führen.
Bei einer professionellen Mundhygiene werden harte und weiche Beläge gründlich entfernt. Anschließend werden die Zähne poliert und fluoridiert, wodurch sich neue Beläge schlechter anlagern können.
Regelmäßige professionelle Zahnreinigungen tragen wesentlich dazu bei, die eigenen Zähne langfristig gesund zu erhalten und kostspielige Behandlungen zu vermeiden.
Im nächsten Beitrag erfahren Sie, wie häufig eine professionelle Mundhygiene tatsächlich sinnvoll ist.

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